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BMF warnt erneut vor betrügerischen Nachrichten und Fake-Anrufen

  • Autorenbild: IG-TAX
    IG-TAX
  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit

Derzeit kommt es laut Bundesministerium für Finanzen (BMF) wieder vermehrt zu Betrugsversuchen. Diese erfolgen über verschiedene Kommunikationskanäle wie SMS, E-Mail, Messenger-Dienste, Telefonanrufe, Social Media, gefälschte Webseiten im Stil von FinanzOnline sowie unter Verwendung von gefälschten Bescheiden.



Die Internetbetrüger bedienen sich häufig ausgeklügelter Methoden, um an persönliche Daten ihrer Opfer zu gelangen und sich auf deren Kosten zu bereichern. Sie täuschen vor, dass die Nachrichten von offiziellen Stellen der österreichischen Finanzverwaltung stammen, wie z.B. dem Bundesministerium für Finanzen, dem Finanzamt Österreich, dem Zollamt Österreich oder FinanzOnline.


Bisher sind bei folgenden Sachverhalten Betrugsversuche bekannt:

  • anstehende Steuerrückzahlungen und Rückerstattungen

  • offene Forderungen und drohende Pfändungen

  • verdächtige Anmeldeversuche und notwendige Aktualisierungen bei FinanzOnline

  • erforderliche Überprüfungen zusätzlicher Verpflichtungen

  • notwendige Übermittlung von Informationen rund um Krypto-Vermögen


Das BMF appelliert, vorsichtig zu sein und stets die Plausibilität und die Echtheit solcher Nachrichten bzw. Anrufe zu überprüfen. Im Zweifelsfall sollte man die offizielle Telefonnummer der vermeintlichen Stelle, die die Nachricht versendet oder den Anruf durchgeführt hat, raussuchen und einen Rückruf durchführen.


Beispiele für gefälschte Nachrichten:

Quelle: BMF
Quelle: BMF

Informationen des BMF erfolgen grundsätzlich in Form von digital signierten Bescheiden und werden per Post oder in die FinanzOnline Databox zugestellt. Das BMF fordert niemals zur Übermittlung von persönlichen Daten wie Passwörtern, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen auf. Informationen zur Amtssignatur und zur Verifizierung amtssignierter Schriftstücke finden Sie auf der Webseite des BMF.


Daher gilt: Wenn Sie Nachrichten mit vergleichbaren Inhalten oder Anrufe mit ähnlichen Aufforderungen erhalten, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Betrugsversuch. Das BMF empfiehlt:

  • Folgen Sie keinesfalls den Anweisungen!

  • Geben Sie niemals persönliche Daten wie Passwörter, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen bekannt!

  • Klicken Sie in Nachrichten nicht auf darin enthaltene Links oder Dateien!

  • Löschen Sie solche Nachrichten umgehend bzw. beenden Sie solche Anrufe sofort!


Detaillierte Warnmeldungen zu aktuellen Betrugsmaschen finden Sie auf der unabhängigen Informationsplattform Watchlist Internet.


Sie haben noch Fragen? Unsere Expert:innen Irene Grass und Martin Schmidt unterstützen Sie gerne.


Foto: Wixmedien


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