Finanzpolizei: Diese Branchen stehen 2026 im Fokus
- IG-TAX

- vor 2 Tagen
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Die Finanzpolizei verschärft auch im laufenden Jahr die Kontrollen zur Bekämpfung von Lohn- und Sozialdumping. Finanz- und Sozialministerium legten Anfang Juli den aktuellen Kontrollplan vor.
Folgende Branchen wurden als Prüfungsschwerpunkte festgelegt:
Straßentransport
Bau- und Baunebengewerbe
Security- und Eventbranche
Hotel-, Gastronomie- und Tourismusbetriebe
Grenzgebiete und bundesweite Schwerpunktaktionen
Die grenznahen Einsätze in Niederösterreich, dem Burgenland, der Steiermark und Kärnten werden fortgesetzt. Zusätzlich sind österreichweite Schwerpunktaktionen geplant. Dabei werden insbesondere betriebliche Fahrzeuge sowie deren Insassen kontrolliert. Im Mittelpunkt stehen die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften sowie die vollständige Verfügbarkeit der erforderlichen Lohn- und Entsendeunterlagen.
Vor allem Unternehmen, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nach Österreich entsenden oder grenzüberschreitende Dienstleistungen erbringen, sollten ihre Dokumentation rechtzeitig überprüfen. Die Finanzpolizei legt besonderes Augenmerk auf:
vollständige und aktuelle Lohnunterlagen
korrekte Entsendemeldungen
Einhaltung der österreichischen Entlohnungsvorschriften
jederzeit verfügbare Unterlagen bei einer Kontrolle.
Zahl der Verdachtsfälle blieb 2025 stabil
Im vergangenen Jahr wurden 1.327 ausländische Betriebe überprüft, die in Österreich tätig waren. Von 3.691 kontrollierten entsandten oder überlassenen Beschäftigten waren rund acht Prozent von möglichen Unterentlohnungen betroffen.
Bei Fragen stehen Ihnen unsere Expert:innen Irene Grass und Martin Schmidt gerne zur Verfügung.
Foto: Wixmedien



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