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BMF warnt vor gefälschten Bescheiden

  • Autorenbild: IG-TAX
    IG-TAX
  • vor 7 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Internetbetrüger bedienen sich immer häufiger ausgeklügelter Tricks, um an persönliche Daten ihrer Opfer zu gelangen und sich auf deren Kosten zu bereichern. Sie täuschen beispielsweise vor, dass Mitteilungen von offiziellen Stellen der österreichischen Finanzverwaltung stammen, wie z.B. dem Bundesministerium für Finanzen (BMF), dem Finanzamt Österreich, dem Zollamt Österreich sowie FinanzOnline.


Zu den bisher bekannten Maschen zählen unter anderem:

  • anstehende Steuerrückzahlungen und Rückerstattungen

  • offene Forderungen und drohende Pfändungen

  • verdächtige Anmeldeversuche und notwendige Aktualisierungen bei FinanzOnline

  • erforderliche Überprüfungen zusätzlicher Verpflichtungen

  • notwendige Übermittlung von Informationen rund um Krypto-Vermögen


Neu: E-Mails mit gefälschten Bescheiden

Momentan ist eine weitere Betrugsmasche im Umlauf: Cyberkriminelle drängen Privatpersonen sowie Unternehmen direkt per E-Mail mit einer gefälschten Zahlungserinnerung im Anhang zu einer Überweisung auf ausländische Konten.


Beispiel für eine gefälschte Nachricht:


Das BMF betont, dass es sich hierbei um einen Internet-Betrugsversuch handelt und die versendeten Nachrichten und Anhänge Fälschungen darstellen.


Informationen des BMF erfolgen grundsätzlich in Form von digital signierten Bescheiden und werden per Post oder in die FinanzOnline Databox zugestellt. Das BMF fordert Unternehmer:innen sowie Bürger:innen niemals zur Übermittlung von persönlichen Daten wie Passwörtern, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen auf. Informationen zur Amtssignatur und zur Verifizierung amtssignierter Schriftstücke finden Sie auf der Webseite des BMF.


Wenn Sie solche E-Mails erhalten sollten, empfiehlt das BMF:

  • Folgen Sie in keinem Fall den darin enthaltenen Anweisungen!

  • Klicken Sie keinesfalls auf darin enthaltene Links oder Dateien!

  • Geben Sie unter keinen Umständen persönliche Daten wie Passwörter, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen bekannt!

  • Löschen Sie die betreffenden Nachrichten!


Das BMF warnt laufend vor solchen und ähnlichen Betrugsversuchen, welche über verschiedene Kommunikationskanäle wie SMS, E-Mail, Messenger-Dienste, Telefonanrufe und Social Media sowie über gefälschte Webseiten erfolgen.


Detaillierte Meldungen zu den aktuellen Betrugsmaschen finden Sie auf der unabhängigen Informationsplattform Watchlist Internet.


Sie haben noch Fragen? Unsere Expert:innen Irene Grass und Martin Schmidt unterstützen Sie gerne.


Foto: Wixmedien

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